arge-Technik

Normale Version: Auftriebswandler mit Gravitationsunterstützung
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Nachdem ich das Bett für eine Stunde hüten mußte, weil die Niere lieber Steine produziert anstatt den Stoffwechsel zu filtern, fiel mir ein, daß nichts ewig währt, auch nicht die technische Blindheit.
Denn bei meinen Versuchen mit dem Schwerkraftwandler hatte ich ständig die Notwendigkeit vor Augen, daß eine Seite eine Gewichtsreduzierung bräuchte um zu funktionieren.
Da Gewichte von der Gravitation nach unten gezogen werden, kann man diese auch als leichtgängige Kolben auslegen und den Zylinder mit einem Schnorchel versehen, damit der Kolben bei der Aufwärtsbewegung die Luft ansaugen kann.
Und schon müßte eine Seite nicht nur leichter sein, sondern auch einen Auftrieb durch das Wasser erhalten.
Leider habe ich noch keinen Tank um meine Idee umzusetzen, aber vielleicht will ein geneigter Leser das zwischenzeitlich privat nachbauen. 
Außerdem sollte man schon acht Arme vorsehen, damit es effizienter wird, auch wenn ich nur zwei gezeichnet habe behalte ich mir jegliche Änderung vor.
Ein Gewerbe darf er damit nicht machen, weil ich das Urheber-Recht nicht freigebe.
[attachment=87]Man kann auch eine andere Ausführung versuchen, wie zum Beispiel den Elevator. (Stetigförderer) bzw. Becherwerk.

Natürlich läßt sich die Achse als Rohr nach außen führen und mit Simmerringe abdichten. Es ist nur eine Frage der Präzision womit man sich den Schnorchel sparen kann. Bei einem Becherwerk oder Elevator funktioniert das nicht, da ist die Luftzufuhr erheblich aufwändiger Exclamation
Da ich in einem anderen Beitrag versprochen habe, mich nur noch mit Themen zu befassen die einen höheren Wirkungsgrad versprechen bzw. eine Chance haben eine funktionierende Technik zu beherbergen, so habe ich mein Labor nach Teilen durch forscht, um den Auftriebswandler im Modell zu bauen, den ich schon vor 7 Jahren etwas verkorkst und unausgereift publizierte.
Heuer ist es soweit, weil ich drei Komponenten habe die einen Erfolg versprechen, nämlich:
Luft, Wasser und die Schwerkraft, auch Gravitation genannt.

Zunächst habe ich an Material sechs Hydro-Stößel, vier Wellendichtungen und ein 200 Liter Plastikfaß für das Wasser sowie ein Rohr als Welle für die Aluscheibe, die ich aus den Schwerkraftwandler-Versuchen noch habe und 44 cm im Durchmesser hat.
[attachment=93] Das PVC-Rohr kann sich noch ändern, weil ein Hydro-Stößel nur 63 Gramm wiegt und ich nicht weiß, ob das Gewicht ausreichend ist für den Versuch.
Zunächst bin ich am Sammeln der notwendigen Teile.
soll das funktionieren wie ein Dücker ?



Magnetos
(11.06.2018, 05:18)Magnetos schrieb: [ -> ]soll das funktionieren wie ein Dücker ?
Hallo Magnetos,
ich kenne nur die Dücker Group GmbH, aber nicht was Du mit diesem Begriff meinst. Vielleicht hast Du einen Link für mich.

Der Auftriebswandler hat Stahl beschwerte Kunststoff-Kolben. Die Schwerkraft zieht diesen nach unten und saugt dabei die Luft an, während auf der gegenüber  liegenden Seite der Kolben gerade nach unten gezogen wird und dabei voll Wasser läuft, also schwer wird.

Die drei Komponenten, Wasser, Luft und Gravitation arbeiten hier zusammen, so daß dieser Wandler innerhalb der physikalischen Gesetze liegt. 
Der erste Kolben für den Auftriebswandler ist zum testen fertig.
Siehe Video:
[attachment=97]
 Der Kolben muß wasserdicht sein aber dennoch leichtgängig.
Wie willst du erreichen, dass sich die Apparatur, am höchsten Punkt angelangt, dann auch weiterdreht? Kann mir auch nicht vorstellen, wie 8 anstatt 2 Arme daran etwas ändern sollten.

[attachment=98]
(16.06.2018, 22:55)Mensch schrieb: [ -> ]Wie willst du erreichen, dass sich die Apparatur, am höchsten Punkt angelangt, dann auch weiterdreht? Kann mir auch nicht vorstellen, wie 8 anstatt 2 Arme daran etwas ändern sollten.
Im Grunde meines Herzens verabscheue ich unnötige Arbeiten, deswegen habe ich auch nur zwei Arme gezeichnet, denn es geht um das wesentliche.
Und das wesentliche an diesem System ist die Luft, die durch den Metallkolben per Gravitations-Kraft angesaugt wird. 
Da Metall schwerer als Wasser ist wird dieser Kolben nicht nach oben gedrückt, wie man annehmen könnte.

Acht Arme oder aber auch nur sechs Arme braucht man um den toten Punkt bei der "6" zu "12"-Uhr Position zu überwinden, denn da ist der Wendepunkt der Kolben die erst wieder aktiv werden, wenn die "1" zu "7"-Uhr Position erreicht ist und die Kolben eine andere Stellung einnehmen.
Da auf der einen Seite ein Auftrieb herrscht aber bei der anderen Seite eine "Untergangsstimmung" vorherrscht, so drehen sich die Arme bzw. Scheibe weiter auf Grund der Schwere-Differenz.

Physikalisch ist das ganze System jedoch ein Langsam-Läufer, wie ein Wasserkraftwerk auch.
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(18.06.2018, 09:23)edaffner schrieb: [ -> ]Da auf der einen Seite ein Auftrieb herrscht aber bei der anderen Seite eine "Untergangsstimmung" vorherrscht, so drehen sich die Arme bzw. Scheibe weiter auf Grund der Schwere-Differenz.
An der Stelle hakts bei mir noch. Wenn auf einer Seite Auftrieb herrscht und auf der anderen Abtrieb, müsste das Wasser bei 6Uhr (also ganz unten, Kolben 1) aus dem Kolben herausgedrückt werden. Sonst würde das System an der Stelle wie in meinem hochgeladenen Bild stehen bleiben. Nämlich, wenn der Kolben mit Wasser gefüllt ist und somit am schwersten ist. Selbst wenn man die Gegenseite (Kolben 2 12Uhr) so schwer machen würde, dass diese Seite die Apparatur noch eine halbe Umdrehung weiter drehen lassen würde, so wäre dann nach dieser halben Umdrehung der Kolben 2 zu schwer, um dann noch eine weitere Umdrehung zuzulassen. Denn dann würden sich das Gewicht des Kolbens und das Gewicht des Wassers addieren. Für eine grundsätzliche Funktionalität setzt aber das Vorhandensein von gleich schweren Kolben voraus. Leichter machen könnte man die Kolben nur durch Herausdrücken des Wassers. Das aus dem Kolben bei 6 Uhr erfordert aber zusätzliche Energie
(18.06.2018, 23:25)Mensch schrieb: [ -> ] Für eine grundsätzliche Funktionalität setzt aber das Vorhandensein von gleich schweren Kolben voraus. Leichter machen könnte man die Kolben nur durch Herausdrücken des Wassers. Das aus dem Kolben bei 6 Uhr erfordert aber zusätzliche Energie
Deshalb ist es ja so wichtig, daß die Kolben sehr leichtgängig sind und trotzdem das Wasser auf der "7"-Uhr-Stellung zurück halten.
Das Wasser wird also nicht heraus gedrückt, sondern zurück gehalten durch die Schwere des Kolbens der aus schwerem Metall sein muß damit die Schwerkraft die Energie bringen kann die nötig ist das Wasser aus dem Kolben zu halten.
Eine zusätzliche Energie ist nicht nötig da die Gravitation diese Arbeit des "heraus drückens" vom Wasser übernimmt.
Funktionieren kann das aber nur, wenn die Versorgungsschläuche über die Mittelachse (Rohr) Luft ansaugen kann; anderweitig wird über diese Konfiguration das Wasser einer evtl. Lecktage abgeleitet.

Das Entleeren vom Wasser aus dem Kolben ist somit kein heraus drücken, sondern ein zurückhalten durch das Gewicht des Kolbens.
Selbstverständlich sind die Kolben gleich schwer. Der Gewichtsunterschied erfolgt nur optional durch die Luft auf der einen Seite durch den Auftrieb.

Aus dem selben Grund benötigt dieses Modell mindestens sechs Arme, damit der Totpunkt von der "6 zu 12"-Uhr Position  überwunden werden kann, da die anderen Kammern der luftgefüllten Zylinder diese durch den Auftrieb hoch hieven müssen.
Technische Versuche mit dem im Video gezeigten Kolben hat ergeben, das es mindestens 1 Minute dauert bis das Wasser einsickern kann, weil Plastikrohre nicht ganz exakt rund sind und ein Zehntel Millimeter vom O-Ring schwierig abgedichtet werden kann.
Aber die acht Kolben sind soweit fertig das ich sie bald installieren kann.
Außerdem haben die Versuche ergeben, daß die Schwerktaft die Luft ohne zusätzliche Energie ansaugt.
Also hege ich die Hoffnung, daß der Auftriebswandler funktionieren wird.
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