arge-Technik

Normale Version: Wir bauen einen Wasser-Elektrolyse-Ofen
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Hallo Magnetos,

der Winter ist kalt, deshalb habe ich mich entschlossen, alles beiseite zu schieben, was nicht gerade lebensnotwendig ist und habe begonnen einen H2O-Elektrolyse-Ofen zu bauen.

Begonnen habe ich mit der Elektrolyse-Einheit indem ich ein altes Computergehäuse verwende um die Elektrolyse-Platten für den Aufspaltungsprozeß zu bekommen.

Da auf dieses Ding kein Patent mehr zu erreichen ist veröffentliche ich es hier für jedermann zum Nachbauen.

[attachment=33] Die Lüftungslöcher in dem 30 x 80 mm Blech dürften keinen Abbruch tun.
Allerdings nehme ich zum Zusammenschrauben Plastikschrauben 4 x 60 mm um keinen Kurzschluß zu produzieren und 2 x 4 mm Plastik-Abstandsscheiben um genügend Gas mit 12 Vdc erzeugen zu können.
Das ich diese Spannung wähle hat natürlich seinen Hintergedanken, denn im Haus steht mir jede Spannung zur Verfügung.  Big Grin  Cool
Nun zu Schritt zwei:

Nachdem die Plattengröße festgelegt wurde, habe ich aus Schrottmaterial einen Elektrolyse-Kondensator gebastelt.

Allerdings muß ich da die Schrauben wechseln, denn die dürfen nicht aus Metall bestehen, da sonst die Funktion durch Kurzschluß zerstört wird.

[attachment=34] Deutlich das Lochprofil zu sehen vom alten PC. Eisen-Blechstärke 0,8 mm; neun Stück.

[attachment=35] Die neun Platten in der Größe von 30 x 80 mm müssten als Versuchs-Einheit ausreichen, denn um einen richtigen Ofen bauen zu können benötigt man die entsprechenden Infos.
Jede Platte hat einen eigenen Drahtanschluß da sie parallel mit Strom versorgt werden. Gelb wäre Plus und blau Minus.

Jetzt kann ich die Elektrolyse-Box aus Plastik in Angriff nehmen.
Hallo Leute,



natürlich ist es besser alles aus Kunststoff zu machen, sofern es machbar und sinnvoll ist, deshalb habe ich mir bei meinem Hausarzt einen Behälter besorgt der einige Eigenschaften
aufweist die man gut nutzen kann.
[attachment=36] So sieht der fertige Elektrolyse-Tank aus als Versuchsmodell.
[attachment=37] Der dazu passende Deckel ist schraubbar und mit einer Dichtung versehen. Mit einigen Löchern wird alles fixiert und die Elektroden angebracht. Der Schlauch wurde mit einem 2-Komponenten-Kunstharz fest vergossen um alles gasdicht zu bekommen, man will schließlich nicht, das es entweicht.  Confused


Jetzt fehlt nur noch das Rückschlagventil und der Brenner, aber da muß ich noch suchen gehen, denn nach dem Umzug ist noch nicht alles an seinem Platz.
So wie ich gehört hab gibt es kein Wasserstoff Diffusions-festes Material, darum immer das Gerät ausschalten wenn es nicht mehr gebraucht wird !

Magnetos
(25.10.2016, 05:32)Magnetos schrieb: [ -> ]So wie ich gehört hab gibt  es kein  Wasserstoff Diffusions-festes Material, darum immer  das Gerät ausschalten  wenn es nicht mehr  gebraucht wird !

Das ist richtig Magnetos, aber nur bei uns, denn wir haben nicht die Möglichkeiten wie die Industrie.

Auch deshalb versuche ich so schnell wie möglich das Modell fertig zustellen, um abschließend Daten zu bekommen um einen richigen Ofen bauen zu können.
[attachment=38] Und wie Du siehst, verwende ich Komponenten, die es überall gibt.

Allerdings muß ich das Rückschlagventil noch besser konfigurieren.
Das Material ist eine druckfeste Saftflasche mit Schraubverschluß.
Wichtig ist  auch  eine Rückbrandsicherung damit  es  nicht in den Vorratsbehälter zurück brennt  das gibt sonnst einen Riesen Rumps !
denke  hier sind  Pressluft Steuerelemente  von Maschinen  geeignet .
http://www.tamawa.info/Gewinde-Fitting-M...detuellen/
So das  man an der einen Seite  den Schlauch  und  an der anderen Seite  ein Gewinde reinschneiden kann um eine Düse für Schutzgasschweißen draufschrauben kann ! von 0,6 - 0,8 oder  1,0 mm je nach  Leistung  des Gerätes !
Zwischen den zwei Fittings ein Rohr (ca. 10cm lang) mit dementsprechendem  Gewinde und  gestopft  mit Stahlwolle AAA also  ganz fein und rostfrei (weil das nicht  so brennt ) .Das  kann auch zur Sicherung  (vor dem Ausströmbehälter) noch  einmal instaliert werden  .

Magnetos

P.s. Düse für Schutzgasschweißen draufschrauben kann ! von 0,6 - 0,8 oder  1,0 mm je nach  Leistung  des Gerätes ! Das ist für Handbrenner  zum Schweißen und  erhitzen ! könnte  aber auch  wichtig sein  da ein  bestimmter Druck  vorhandensein  muß um nicht zurück  zu brennen ist der zurückstau des Gases  zu hoch  ist  ebenfals  gefahr  des  überdrucks und selbst entzündung gegeben ! 
also vorsicht !
Keine Bange lieber Magnetos,

ich bin vom Fach und darf mich sogar Mechatroniker schimpfen, aber Du hast schon recht, aufpassen ist besser als sterben.

Die Gefahr ist schon vorhanden, denn mit der publizierten Technik wird ein Knallgas erzeugt, was heißt das dieses Gas keinen Sauerstoff aus der Luft benötigt, da dieser schon im Gas enthalten ist.

Weitere Infos gibt es hier.
Wenn jetzt jemand meint, das meine Komponenten zu billig wären um eine akzeptable Qualität zu erreichen, dann muß ich ihm in bezug auf die Elektrolyse-platten recht geben, denn es geht hier nur um die Ermittlung von Daten, bevor ich mich in Unkosten stürze. Die normalen Blechplatten tun ihren Zweck bis dahin.
Beim Neubau eines richtigen Ofens werden sie selbstverständlich den gewünschten Werten angepasst und höherwertiges Material verwendet.
Wofür brauchst du das? Smile
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